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Hat die PLS eine andere Prognose im Vergleich zur typischen ALS?

Grundsätzlich zeigt die PLS einen deutlich langsameren Krankheitsverlauf (vermindert Progressionsrate). Der Übergang der motorischen Symptome (Spastik) von der erstbetroffenen Muskelregion zu weiteren Regionen des Körpers verläuft deutlich langsamer. Ein langsamer Verlauf (mit einer Verzögerung von fünf bis zehn Jahren bis zur Ausbreitung der Spastik auf weitere Teile des Körpers) ist keine Seltenheit. Allerdings besteht auch bei der PLS eine hochgradige Variabilität. In sehr seltenen Konstellationen ist auch ein rasches Fortschreiten der Spastik möglich. Insgesamt ist die PLS mit der Prognose eines deutlich verlangsamten
Krankheitsverlaufes versehen.