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Wie kann das ALS-Apothekenprogramm bei der Versorgung cannabishaltiger Medikamente unterstützen?

Das ALS-Apothekenprogramm kann die Versorgung mit cannabishaltigen Medikamenten auf mehreren Ebenen unterstützen. Es gewährleistet Identifikation von ALS-Apotheken, die zur Versorgung mit Cannabispräparaten, deren Dosierung und möglichen Wechselwirkungen vertraut sind. Weiterhin können sie Rückfragen in der Antragstellung zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen beantworten und auf die korrekte Verordnung achten. Die Beratung zu Wirkungen und Nebenwirkungen sowie die Unterstützung der sachgerechten Anwendung von Arzneimitteln gehört zu den regulären Aufgaben des Apothekers. Bei komplexen und seltenen Erkrankungen – wie bei der ALS – ist jedoch von Vorteil, wenn eine besondere Expertise der ALS-Apotheke zur ALS sowie zu cannabishaltigen Medikamenten vorliegt. So kann ein Erfahrungswissen über Dosis-Wirkungs-Beziehungen und zu erwartende Nebenwirkungen sowie über die Überwindung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen eingebracht werden.