Was bedeutet eine symptomatische Pharmakotherapie der ALS?
Die symptomatische Pharmakotherapie bei ALS dient der Linderung der variablen und individuell unterschiedlichen Symptome, die durch die Erkrankung verursacht werden. Sie zielt darauf ab, die Symptome zu reduzieren, da eine Heilung (und Vermeidung der Symptomentstehung) bisher nicht möglich ist. Die symptomatischen Medikamente dienen der Verminderung einer Sprechstörung, dem unerwünschten Lachen und Weinen (motorische Disinhibition) vermehrtem Speichelfluss, Muskelkrämpfen, Spastik, Schmerzen, Schlafstörungen, Angst, depressiver Symptomatik und Atemanstrengung. Die Wahl und Dosierung der Medikamente erfolgt individuell und erfordert regelmäßige Anpassungen durch die behandelnden Ärzte. Diese begleitende Therapie unterstützt dabei, die Belastungen durch die ALS besser zu bewältigen und die Autonomie zu erhalten



