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Was bedeutet nicht-invasive Behandlung?

Eine Schluckstörung (Dysphagie) oder eine Atemfunktionsstörung (Atemschwäche oder Einengung der Atemwege) können so ausgeprägt sein, dass medizintechnische Maßnahmen erforderlich sind, um die motorischen Defizite des Schluckens und der Atmung zu kompensieren. Grundsätzlich sind dabei nicht-invasive Verfahren von invasiven Methoden zu unterscheiden.

Bei der invasiven Therapie sind operative Eingriffe mit der Behandlung verbunden. Die invasive Ernährungstherapie ist die perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG), in der ein operativer Kanal zwischen Magen und Körperoberfläche geschaffen wird, um eine Ernährungssonde zu positionieren. Die invasive Beatmung umfasst die operative Anlage einer Öffnung in der Luftröhre (Tracheostoma), um in dieser Öffnung eine Trachealkanüle zu platzieren, die wiederum mit einem Beatmungsgerät verbunden wird.

Im Unterschied zu den genannten invasiven Verfahren bedeutet die nicht-invasive Behandlung den Verzicht auf operative Methoden, um die Ernährung und Beatmung zu unterstützen. Die Ernährungsunterstützung mit einer hochkalorischen Trinknahrung ist eine nicht-invasive Form der Ernährungstherapie, um eine hinreichende Ernährung (trotz Schluckstörung) zu ermöglichen. Die Maskenbeatmung und die Nutzung eines Hustenassistenten sind nicht-invasive Verfahren, um eine Atem- und Hustenschwäche zu behandeln.

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