Zum Hauptinhalt springen
< Alles Kategorien
Drucken

Ist das Riechen und Schmecken betroffen?

Die ALS verläuft grundsätzlich ohne Beteiligung der sensiblen und sensorischen Funktionen. Dennoch können das Riechen und Schmecken beeinträchtigt sein. So kann sich infolge der Dysphagie die Menge des Speichels, die Verweildauer der Nahrung oder auch die Nahrungszusammensetzung verändern. Durch die Parese der Schlundmuskulatur und des weichen Gaumens können sich die Strömungs- und Luftverhältnisse im Nasen-Rachen-Raum so verändern, dass der Geschmack und das Riechen beeinflusst werden. Das Geschmacksempfinden wird (neben den Rezeptoren der Zunge) durch das Riechen und die Luftzirkulation im Mund- und Rachenraum mitbestimmt.

Bei einer Progression der Schluckstörung kann es zu einer belastenden Anreicherung von Speichel und Nasensekreten sowie Nahrungsresten kommen, die einen »Mundgeruch« (Foetor ex ore) produzieren können. Dieses Symptom kann durch eine konsequente Mundhygiene verhindert oder deutlich reduziert werden. Spezialisierte Apotheken können Tinkturen nach Rezeptur herstellen, die für die Reinigung des Mundraumes geeignet sind. Sie enthalten antibakterielle und sekretlösende Bestandteile sowie Öle und pflanzliche Komponenten, die zu einem verbesserten Geschmacks- und Geruchsempfinden beitragen können.

Schlagwörter:
Wird geladen...
Wird geladen...
Wird geladen...
Wird geladen...
Wird geladen...

Contact Us

Haben Sie nicht gefunden, wonach Sie gesucht haben?

Unser Support-Team ist hier, um zu helfen. Kontaktieren Sie uns, und wir melden uns so schnell wie möglich.