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Was ist eine Lagerungsorthese?

Infolge einer motorischen Funktionseinschränkung kann es zu einer Verkürzung von Muskulatur und Sehnen (Kontrakturen) kommen. Dabei geraten Muskeln und Gelenke in eine Fehlstellung. Häufig sind eine Fingerbeugung der Hand (»Krallhand«), Innenbewegung der Oberschenkel (»Adduktorenspastik« und Fußsenkung (»Spitzfußstellung«).

Lagerungsorthesen wirken den kontrakturbedingten Fehlstellungen entgegen oder tragen dazu bei, das Entstehen von Kontrakturen abzuwenden. Die Orthesen bestehen aus Kunststoff, der – auf Basis eines Gipsabdruckes – an die individuelle Form der zu behandelnden Körperregion angepasst wurde. Die Lagerungsorthesen müssen mehrere Stunden pro Tag getragen werden, um ihre volle Wirksamkeit zu entfalten. Sie werden entweder während der Schlafenszeit oder während anderer Ruhezeiten der Extremität (z. B. beim Fernsehen oder anderer Entspannungsphasen) getragen

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